Tiflis. Georgien und Armenien haben sich auf die Gründung eines Konsortiums verständigt, dass für den Binnenstaat Armenien eine neue Straßenanbindung zum Schwarzen Meer schaffen soll. Die neue Straße soll von der Hafenstadt Batumi durch das Hochland der Provinz Adscharien nach Achalkali und von dort weiter nach Armenien wie auch in die georgische Hauptstadt Tiflis führen. Aufgrund geschlossener Grenzen zur Türkei und zu Aserbaidschan wickelt Armenien seinen Außenhandel zu 70 Prozent über Georgien ab. Georgien würde sich mit diesem Projekt zugleich eine zweite leistungsfähige Ost-West-Verbindung schaffen, die abseits des Krisengebietes um Südossetien verläuft. Die zentrale georgische Bahn- und Straßenachse war während des Kaukasuskrieges im August für einige Zeit in der Gegend von Gori unterbrochen. (ld)
Georgien und Armenien bauen gemeinsam neue Straße zum Meer
Die Kooperation verschafft Armenien eine wichtige Verbindung für den Außenhandel