Georg Fischer erleidet Gewinneinbruch

20.02.2002 07:00 Uhr

Der Anlagen- und Maschinenbaukonzern Georg Fischer wurde in der zweiten Hälfte des Jahres 2001 durch die rasch zunehmende Rezession stärker getroffen als er ursprünglich erwartet hat.

Gegenüber dem Vorjahr konnte zwar der Umsatz mit 3,8 Milliarden Schweizer Franken dank Akquisitionen in etwa gehalten werden, doch ergab sich im angestammten Geschäft eine Umsatzeinbuße von 250 Millionen Schweizer Franken (minus acht Prozent). Nach einem Umsatzwachstum von gut zwölf Prozent im ersten Halbjahr lag der Umsatz im vierten Quartal über 22 Prozent unter dem des Vorjahres, so das Unternehmen bei der Vorlage des Geschäftsberichts zum Vergangenen Jahr. Unter dem Umsatzrückgang litt der Gewinn deutlich. Das Betriebsergebnis (Ebit) verringerte sich um 42 Prozent auf 156 Millionen Schweizer Franken. Das Konzernergebnis fiel sogar um 57 Prozent auf 65 Millionen Schweizer Franken. Die in der zweiten Jahreshälfte eingeleiteten operativen Maßnahmen seien im vergangenen Jahr nur noch teilweise zum Tragen gekommen, doch würden sie eine gute Ausgangsbasis für das Jahr 2002 und den erwarteten Aufschwung bilden. Im zweiten Halbjahr wurden der Personal- und Betriebsaufwand um 118 Millionen Schweizer Franken reduziert. Für die Probleme sei neben einem negativen Währungseffekt und dem Umsatzrückgang eine Umsatzverschiebung hin zu den Margen schwachen Bereichen schuld gewesen. Hinzu kämen betriebliche Unzulänglichkeiten vor allem im Werk München der Unternehmensgruppe Fahrzeugtechnik.

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