Der Schweizer Verkehrsminister, Bundespräsident Moritz Leuenberger, und Hollands Verkehrsministerin Tineke Netelenbos stimmten Anfang der Woche darin überein, dass der Nord-Süd-Güterverkehr vermehrt auf die Bahn zu bringen sei. Ein in Sedrun im Engadin unterzeichnete Abkommen sieht vor, dass eine Arbeitsgruppe aus schweizerischen, niederländischen und später allenfalls deutschen und italienischen Experten bis zum Jahresende Lösungsvorschläge zur Verbesserung des internationalen Bahngüterverkehrs erarbeitet. Zu diesem Zweck sollen Transportkapazität, Probleme bei Grenzübertritten und auch Differenzen bei den technischen Vorschriften analysiert und in einer Art Mängelliste festgehalten werden. Leuenberger unterstrich das Interesse der Schweiz, dass auf den Zeitpunkt der NEAT-Inbetriebnahme auch der grenzüberschreitende Bahnverkehr in ganz Europa funktioniere. (vr/hrk)
Gemeinsames Bekenntnis zur Bahn
Schweizerisch-niederländische Arbeitsgruppe zur Verbesserung des internationalen Bahngüterverkehr