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Gegner der Müggelsee-Flugroute machen wieder mobil

Die Montagskundgebung findet in Friedrichshagen zum vierten Mal statt
© Foto: imago/Olaf Wagner

Zur vierten Montagskundgebung gegen den Hauptstadtflughafen BBI werden 2000 Menschen erwartet / Bürger befürchten Fluglärm und erhöhte Kerosin-Belastung


Datum:
25.07.2011
1 Kommentare

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Berlin. Die Gegner von geplanten Flügen über den Berliner Müggelsee wollen ihren Protest fortsetzen. „Wir werden am Ball bleiben", sagte ein Sprecher der Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) am Montag. Zur vierten Montagskundgebung am Abend (19 Uhr) im Ortsteil Friedrichshagen würden wieder rund 2000 Menschen erwartet. Der Regisseur Leander Haußmann („Sonnenallee"), der in Friedrichshagen wohnt, wird nach Angaben der Veranstalter zu den Teilnehmern sprechen.

Der Protest im Berliner Südosten richtet sich gegen die jüngsten Flugrouten-Pläne der Deutschen Flugsicherung für den Hauptstadtflughafen in Schönefeld, der in einem Jahr in Betrieb geht.

Bei Ostwind sollen demnach etwa 120 startende Flugzeuge täglich das Naherholungsgebiet Müggelsee in einer Mindesthöhe von 1150 Metern überfliegen. Außer dem Fluglärm warnen die Kritiker vor einer erhöhten Kerosin-Belastung. Ihrer Ansicht nach sind andere Abflugrouten im Osten möglich, die weniger Anwohner belasten würden. Anfang 2012 wird das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung die Routen festlegen. (dpa) 

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KOMMENTARE


Politiker

26.07.2011 - 11:40 Uhr

Man nenne mir einen Grund, warum immer große Städte und Atomanlagen überflogen werden müssen. Für Läuse, Flöhe usw. errichten wir immer Schutzräume, machen Umwege usw., damit diese in Frieden leben können. Warum dürfen Menschen nicht geschont werden?


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