Die Eurotunnel-Betreibergesellschaft hat das Handelsgericht in Paris angerufen, um die britischen und französischen Bahnanbieter SNCF und British Railways zu zwingen, ihre Gebührenprovisionen für 2002 in voller Höhe zu entrichten und nicht, wie sie angekündigt haben, um 22,2 Millionen Euro zu kürzen. Das berichtete Les Echos in Paris. Die Mautgebühren sind zwischen beiden Seiten von Anfang an strittig gewesen. Die von den britischen Behörden erhobenen hohen Bußgelder für illegale Einwanderer, die an Bord von LKW entdeckt werden, werden vielleicht schon in Kürze entfallen. London hat sich am Montag für die Aufhebung dieser Maßnahme ausgesprochen und dies damit begründet, dass Eurotunnel inzwischen durch geeignete Maßnahmen die Zahl derer, die noch bis England durchkommen, erheblich reduziert habe, erklärte Innenminister David Blunkett derselben Quelle zu Folge. (vr/jb)
Gebührenstreit um Eurotunnel
Eurotunnel Gesellschaft verklagt SNCF und auf volle Beitragszahlung