Gebrüder Weiss erreichen moderates Wachstum

12.03.2009 16:59 Uhr

Transport- und Logistikunternehmen schließt 2008 mit Umsatzplus von knapp 4,5 Prozent

Wien. Mit einem vorläufigen Nettoumsatz von 990 Millionen Euro hat die Spedition Gebrüder Weiss im vergangenen Geschäftsjahr ein moderates Wachstum erreicht, das vorrangig aus den ersten drei Quartalen resultiert. Wie das Unternehmen mit Sitz in Lauterach am Mittwoch mittteilte, wurden 2008 Investitionen in Höhe von rund 49 Millionen Euro bei einer stabilen Eigenkapitalquote von über 50 Prozent umgesetzt. Der Cashflow habe über 50 Millionen Euro gelegen. „Die gesunde wirtschaftliche Basis von Gebrüder Weiss ist gerade in schwierigen Zeiten von besonderer Bedeutung. Den aktuellen Herausforderungen stellen wir uns mit Mut, Konsequenz und Zuversicht“, erklärte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Niessner. Nach Angaben des österreichischen Speditionsunternehmens wurden 40 Prozent des Umsatzes im letzten Jahr durch Landverkehre erwirtschaftet, wovon 28 Prozent die internationalen Landverkehre ausmachten. Weitere 13 Prozent seien im Bereich Luft- und Seefracht generiert worden. Eine tragende Rolle habe mit 26 Prozent auch der Bereich Logistik gespielt. Neben Spedition und Logistik sei der Paketbereich eine zusätzliche Säule des Konzernerfolgs gewesen, so Gebrüder Weiss. Der Gebrüder Weiss-Paketdienst bietet in der Mehrzahl der österreichischen Bundesländer die Dienstleistungen des DPD an. „Im letzten Jahr konnten wir den Paketumsatz mit 126,2 Millionen Euro abermals steigern“, so Ressortchef Peter Kloiber. Für das laufende Jahr will Gebrüder Weis an seinem Investitionsprogramm für Mittel- Osteuropa festhalten.100 Millionen Euro stünden dafür zur Verfügung. Demnach will das Unternehmen in Bukarest und Senec jeweils eine neue Logistikanlage eröffnen, Konzepte für die Standorte Belgrad, Sofia und Zagreb seinen in der Prüfung. Zusätzlich werde in Österreich 2009 ein neues Logistikterminal in Maria Saal fertiggestellt und ein Teil der Firmenzentrale in Vorarlberg an einen neuen Standort umziehen, hieß es in der Mitteilung vom Mittwoch. (ag/sv)

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