Brüssel. Nach Finanznot und Existenzgefährdung soll nun die Zukunft des EU-Satellitennavigationsprojekts Galileo gesichert werden. Nachdem das gemeinsame Verwaltungsunternehmen von EU-Kommission und Europäischer Waltraumagentur (ESA) am 1. Juli seine Arbeit für die Entwicklungsphase bis 2005 begonnen hat, wurden jetzt die Verwaltungsorgane für die Etappen der Errichtung ab 2006 und des Betriebs ab 2008 vorgeschlagen. Danach soll eine Aufsichtsbehörde die Galileo-Arbeiten einem privaten Konsortium übertragen, das nach einer Ausschreibung ausgewählt wird. Die Behörde müsste die Dienste überwachen sowie Finanzen und Frequenzen verwalten. Ein Sicherheitszentrum soll in Krisensituationen die Aktivitäten von Politik und Galileo-Konzessionär koordinieren. EU-Verkehrskommissarin de Palacio wertete den Vorschlag als "fundamental", da er den "rechtlichen und institutionellen Rahmen" vervollständige. (vr/dw)
Galileo-Vewaltung ab 2006 vorgeschlagen
Aufgaben: Überwachung der Dienste sowie Verwaltung der Finanzen und Frequenzen