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Fusion von Palletways Deutschland und VTL ist geplatzt

20.01.2020 13:38 Uhr
Palletways
Versprach sich dank VTL Wachstumsschancen im deutschen Stückgutmarkt: Palletways
© Foto: Palletways

Vor einem Jahr hatten beide Stückgutkooperationen angekündigt, ihre Netze zusammen legen zu wollen. Das gemeinsame Netz sollte plangemäß zum 1. Februar 2020 starten.

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Fulda/Ratingen. Die geplante Zusammenlegung der Netzwerke von Palletways Deutschland und der Stückgutkooperation Vernetzte-Transport-Logistik (VTL) wird nicht zustande kommen. Das teilt die Imperial-Gruppe mit, die im Jahr 2016 den Netzwerkanbieter für palettierte Fracht Palletways übernommen hatte.

Demnach hätten beide Seiten einvernehmlich beschlossen, heißt es, die Gespräche über die Zusammenlegung ihrer Netze nicht fortzuführen. „Wir mussten feststellen, dass wir in einigen wesentlichen Detailfragen die jeweiligen Interessen nicht in Einklang bringen konnten“, bedauert Abraham Garcia Martinez, Geschäftsführer Palletways Deutschland.

Keine Einigung über neue gemeinsame Netzstruktur

Leider sei es nicht gelungen, sich über die Rahmenbedingungen einer neuen, gemeinsamen Netzstruktur zu einigen, erläutert Hakan Bicil, CEO der Division International von Imperial Logistics. Bicil weiter: „Der deutsche Stückgutmarkt ist ein Kernelement in der europäischen Wachstumsstrategie von Imperial. Wir investieren auch zukünftig in den deutschen Markt und werden unsere Marktposition im Geschäftsbereich Express Freight mit weiterentwickelten Produkten, Services und sinnhaften Akquisitionen ausbauen.“

Palletways strebte Minderheitsbeteiligung an VTL an

Die Pläne zur Zusammenlegung beider Netze bestehen seit Juni 2019. Die Verschmelzung beider Netze sollte zu verkleinerten Zustellgebieten mit Bündelungseffekten führen. Vorgesehen in der angestrebten Konstellation war zunächst eine Palletways-Minderheitsbeteiligung an VTL von 20 Prozent. Diese sollte optional mittelfristig auf eine Mehrheitsbeteiligung erhöht werden. (eh)

 

 

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