Berlin. Die dreitägige Messe „Fruit Logistica 2004“ schloss in diesem Jahr mit einem beachtlichen Rekordergebnis: Auf die Leitmesse für den weltweiten Fruchthandel, die in diesem Jahr erstmals zeitlich getrennt von der „Internationalen Grünen Woche Berlin“ stattfand, kamen nach ersten Berechnungen der Messe Berlin GmbH 21.000 Fachbesucher (Vorjahr 15.800). Den starken Fachbesucher-Anstieg um rund 35 Prozent begründet die Messe Berlin in erster Linie mit einem starken Besucherzuwachs aus EU-Ländern wie Italien, Frankreich und den Niederlanden sowie den EU-Beitrittsländern, allen voran Polen, Ungarn und Tschechien. Drei Viertel aller Fachbesucher, die aus den Bereichen Im- und Export sowie Groß- und Einzelhandel aus allen Bereichen des Fruchthandels stammen, nahmen laut einer Analyse der Messe Berlin eine leitende Position im Unternehmen ein. Darüber hinaus hatten rund 90 Prozent einen maßgeblichen Einfluss auf Einkaufs- beziehungsweise Beschaffungsentscheidungen. Auch bei den Ausstellern konnte die Messe ein deutliches Plus von 30 Prozent verbuchen. In den sechs Messehallen präsentierten sich 1112 Aussteller aus 54 Ländern (Vorjahr 855 aus 45 Ländern) auf 21.579 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche (+27 Prozent gegenüber 2003). Auch Anbieter logistischer Produkte und Dienstleistungen zeigten sich Berlin. Darunter die Post-Tochter DHL, die Reedereien Maersk und Hamburg Süd, der Staplerhersteller Still sowie die Mehrwegbehälteranbieter Ifco und Euro Pool System. „Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen fand die Fruit Logistica mit beeindruckender Rekordbeteiligung statt und konnte auch qualitativ zulegen. Das Who is Who der weltweiten Fruchthandelsbranche war in Berlin vertreten“, resümierte Messegeschäftsführer Christian Göke den Verlauf.
Fruit Logistica 2004: Über 30 Prozent Wachstum
Die Leitmesse für Fruchthandel „Fruit Logistica 2004“, die am Samstag in Berlin zu Ende ging, verbuchte mit über 30 Prozent einen deutlichen Besucher- und Ausstellerzuwachs.