Fret SNCF erneut mit 260 Millionen Euro Jahresverlust

28.01.2008 14:08 Uhr

Französisches Staatsunternehmen will angespannte Situation mit neuen Angeboten verbessern

Paris. Der französische staatliche Bahnfracht-Anbieter Fret SNCF hat wie bereits im Vorjahr auch das letzte Geschäftsjahr mit hohen Verlusten abgeschlossen. Schon vor der für den 26. Januar anberaumten Jahrespressekonferenz wurde das Minus von L`Officiel des Transporteurs auf 260 Millionen Euro beziffert. Es läge damit exakt auf derselben Höhe wie 2006. Wie das Blatt berichtet, macht die Unternehmensleitung für die erneuten Verluste die Bahnstreiks vom letzten Quartal verantwortlich. Sie hätten den positiven Beginn zu Anfang des Jahres wieder zunichte gemacht. Nunmehr hofft Fret SNCF auf ein verbessertes Resultat im neuen Jahr und stützt diese Erwartung auf eine neue Angebotsstrategie. Außer dem Einsatz von Hochgeschwindigkeits-Güterzügen sieht sie insbesondere die Zusammenstellung von so genannten Multibloc-Zügen vor. Von den einzelnen Regionen des Landes aus sollen einzelne Blocks mit identischen Fahrtzielen von zwei bis zehn Waggons pro Kunde so miteinander verbunden werden, dass sie am Ende mehr oder weniger einen Komplettzug ergeben. (jb)

MEISTGELESEN


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

WEITERLESEN



NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.