Der Flughafen Frankfurt/Main verzeichnete bei der Luftfracht im Juni zum ersten mal seit 14 Monaten wieder deutliche Zugewinne. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sei der Frachtumschlag um 5,7 Prozent auf 129.090 Tonnen gestiegen, teilte der Flughafenbetreiber Fraport mit. "Erfahrungsgemäß ist die Luftfracht ein wichtiger Frühindikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft", sagte Fraport-Vorstandschef Wilhelm Bender. Wachstumsmotor sei der Interkontinentalverkehr und dabei besonders die Fernostrouten, die im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel zulegen konnten. Auch auf den Nordatlantikrouten wurden laut Fraport im Juni annähernd zehn Prozent mehr Fracht befördert. Dies sei "ein klares Indiz" für den Aufschwung, sagte Bender. Trotz der Erholung im Juni verbuchte die Luftfracht im ersten Halbjahr insgesamt ein Minus von 2,8 Prozent auf 723.000 Tonnen. Das Passagieraufkommen blieb dagegen weiter rückläufig, lag aber nur noch 4,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. (vr/jk)
Fraport: Plus bei Luftfracht Zeichen für Wirtschaftsaufschwung
Wachstumsmotor sind die Fernost- und Atlantikrouten