Franzosen wollen Engpass bei Hendaye beseitigen

10.05.2001 17:37 Uhr

Steigerung des Bahnfrachtaufkommens von drei auf zehn Millionen Tonnen

Der Schienengütertransport zwischen Spanien und Frankreich nimmt seit dem Madrider EU-Beitritt 1986 ständig zu. Um den Bahnfrachtverkehr noch flüssiger zu machen, will die französische Seite nach einer Meldung von Les Echos bis Ende 2004 für rund 18 Millionen Mark den Engpass nahe des früheren Grenzübergangs bei Hendaye beseitigen. Da Frankreich und Spanien nicht dieselben Spurweiten haben, müssen die Züge an der Grenze noch immer zeitraubend umgesetzt werden. Außerdem ist der Streckenabschnitt Hendaye-Irun zusätzlich durch Autobahntrassen und Besiedelung stark eingeengt. Das jetzige Bahnfrachtaufkommen von drei Millionen Tonnen könnte sich nach den Arbeiten auf mehr als zehn Millionen erhöhen, rechnen die Planer. In Saragossa haben sich dem Bericht zufolge die grenznahen Regionen auf beiden Seiten der Pyrenäen vertraglich zum Bau einer speziellen, das Gebirge zentral durchquerenden Bahnverbindung für den Huckepack-Transport verpflichtet. Kernstück des Projekts ist ein 50 km langer Tunnel, für den 15 Milliarden Mark. (vr/jb)

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