Paris/Frankreich. Mit den Folgen des zunehmenden Fahrermangels in Frankreichs hat sich Mitte Juni der Verladerverband AUTF befasst. „Wir sind von Just-in-time bei den Waren zu Just-in-time bei den Fahrzeugen übergegangen“, erklärte Verbandschef Denis Choumert die neuen Sachzwänge nach einem Bericht der Fachzeitschrift "Transports Actualités". Das Kräfteverhältnis zwischen Verladern und Transportunternehmen hat sich zugunsten der Letzteren verschoben. Die Verlader sind gezwungen, ihre Langstreckentransporte entsprechend zu strecken, denn in diesem Bereich macht sich der Fahrermangel seit zwei Jahren besonders stark bemerkbar. Die großen Handelsgruppen reagieren darauf mit einer Rückkehr zu „Franko“-Einkäufen und überlassen damit die Transportfrage den Lieferanten. (jb)
Frankreichs Verlader suchen nach Auswegen
Französischer Verladerverband AUTF beschäftigt sich mit Thema Fahrermangel