Die zehn EU-Beitrittsländer Osteuropas liefern sich "einen richtigen Wettlauf, um 2004 dabei zu sein". So der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Guido Podesta (Italien), auf einer Pressekonferenz zur Straßburger Septembertagung. Die Berichte des außenpolitischen Ausschusses zur Vorbereitung der EU-Anwärter zeichnen mit wenigen Ausnahmen ein freundliches Bild. Als Problem gilt die noch schwache Verwaltungsstruktur. Dadurch werde die praktische Umsetzung des EU-Rechts erschwert, was im Verkehrssektor rund 130 Basisgesetze betrifft. Den Bewerbern, die dafür reif seien, soll die Teilnahme an den nächsten Wahlen zum EU-Parlament 2004 ermöglicht werden. Auf gutem Weg seien beispielsweise Polen, Tschechien, die baltischen Staaten und besonders Slowenien, das schon 2003 bereit zum Beitritt sein will. Dagegen könne der Weg von Rumänien in die EU länger dauern. (vr/dw)
Fortschritte der EU-Kandidaten
Polen, Tschechien, die baltischen und Slowenien seien auf einem guten Weg