Rom. Bei den Krisenverhandlungen über eine Rettung der schwer angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia gibt es laut einem Zeitungsbericht Fortschritte. Die Piloten hätten am Sonntag mehr Bereitschaft gezeigt, über Entlassungen und Gehaltskürzungen zu reden, berichtete die „New York Times“ in der Online-Ausgabe unter Berufung auf Verhandlungskreise. Die Verhandlungen über die Sanierung der verlustreichen Fluggesellschaft waren am Freitag wegen des Widerstandes der Gewerkschaften gegen die geplanten Einschnitte abgebrochen worden. Der Alitalia-Insolvenzverwalter Augusto Fantozzi hatte am Wochenende für Aufsehen mit der Warnung gesorgt, die Airline müsse am Montag möglicherweise die Flüge einstellen, weil ihr der Treibstoff ausgehe. Auch an dieser Front entspannt sich die Lage dem Zeitungsbericht zufolge. Der vom Staat kontrollierte Energiekonzern ENI habe seine Drohung zurückgenommen, Alitalia kein Kerosin mehr zu liefern. ENI sei damit einer Bitte der Regierung gefolgt, hieß es. Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte sich am Samstag persönlich in die Rettungsbemühungen eingeschaltet.
Fortschritte bei Alitalia-Gesprächen
Bei den Krisenverhandlungen über eine Rettung der schwer angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft Alitalia gibt es laut einem Zeitungsbericht Fortschritte