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Forschungsprojekt: Automatisiertes Fahren in komplexen Verkehrsszenarien

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Volker Noeske (Mitglied der Geschäftsleitung Dekra Automobil), Guido Kutschera (Vorsitzender der Geschäftsführung Dekra Automobil) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke bei der Übergabe des Förderbescheids (v.l.n.r.)
© Foto: Staatskanzlei Brandenburg/Kai Dietrich

Um hochautomatisiertes und vernetztes Fahren in den kommenden Jahren auf die Straße zu bringen, ist der Datenaustausch von zentraler Bedeutung, dazu wird am Lausitzring geforscht.


Datum:
15.07.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
2 min
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Im Rahmen des Forschungsprojekts „Laurin“ sollen am Lausitzring sollen automatisierte Fahrfunktionen künftig in noch komplexeren Szenarien getestet werden, teilte die Dekra mit. Ziel sei es, die Steuerung von bewegten Objekten rund um Testfahrzeuge „auf eine neue Ebene zu heben“. Automatisierte Fahrfunktionen müssten in „komplexen Verkehrsszenarien in Simulationen, aber auch durch reale Tests abgesichert werden. Das ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Automatisierung die Verkehrssicherheit in Zukunft entscheidend voranbringen kann“, erklärte Uwe Burckhardt, Leiter Test und Event am Lausitzring.

Konsortialführer des Projekts ist die Dekra Automobil, die weiteren beteiligten Partner sind das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI (Dresden), Imar Navigation (St. Ingbert), Smart Mobile Labs (München), TraceTronic (Dresden) und Ibeo Automotive System (Hamburg). „Das gemeinsame Forschungsvorhaben sehe ich als Chance, hochautomatisiertes vernetztes Fahren in den kommenden Jahren sicher auf die Straße zu bringen“, sagte Professor Matthias Klingner, Institutsleiter des Fraunhofer IVI, der das Projekt maßgeblich initiiert hat.

Schwärme von bis zu zwölf bewegten Objekten

Ziel sei es, dass „künftig hier auf unseren Testanlagen ganze Schwärme von bis zu zwölf bewegten Objekten das zu testende Fahrzeug in maximal komplexe Verkehrssituationen bringen können“, erklärte Burckhardt. Dabei ist eine der wichtigsten Herausforderungen, die bewegten Objekte mit maximaler Präzision orchestriert zu steuern, damit die Testszenarien exakt reproduzierbar sind. Voraussetzung dafür ist, dass der Datenaustausch zwischen dem Leitstand und den so genannten Targets in Echtzeit bzw. mit sehr geringen Latenzzeiten erfolgt.“

Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird im Rahmen der Innovationsinitiative „mFUND“ mit insgesamt 2,45 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. (tb)

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