Dearborn. Der notleidende US-Autobauer Ford stürzt angesichts der weltweiten Branchenkrise immer tiefer in die roten Zahlen. Im Schlussquartal 2008 erlitt der zweitgrößte US-Hersteller einen Verlust von 5,9 Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro). Ein Jahr zuvor hatte das Minus 2,8 Milliarden Dollar betragen. Der Umsatz brach um ein Drittel auf 29,2 Milliarden Dollar ein, wie Ford am Donnerstag am Sitz in Dearborn bei Detroit (Michigan) mitteilte. Der Konzern betonte erneut, keine staatlichen Milliardenhilfen zu benötigen. Im Gesamtjahr 2008 weitete der Konzern seinen Verlust auf 14,6 Milliarden Dollar aus. Ein Jahr zuvor hatte das Minus erst 2,7 Milliarden Dollar betragen. Der Umsatz fiel um 15 Prozent auf 146,3 Milliarden Dollar. (dpa)
Ford rast immer tiefer ins Minus
Rekordverlust von fast 15 Milliarden Dollar in 2008