Noch in diesem Jahr könnte die Privatisierung des Flughafens Schwerin-Parchim (FPM) erfolgreich abgeschlossen werden. Zu dieser Einschätzung kommt das Wirtschaftsministerium in Schwerin nach einer gemeinsame Beratung mit dem Wirtschafts- und Finanzausschuss des Landes. Derzeit sind vier Investoren im Rennen. Ende Juli nahmen noch sieben Interessenten am Bewerbungsprozess teil. Verhandlungsführung und Auswahl begleitet das Londoner Beratungsunternehmen Ernst & Young.
Augenblicklich müssten noch einige Finanzierungsdetails geklärt werden, heißt es aus Schwerin. Jedoch soll noch im Oktober die Entscheidung darüber fallen, mit welchem Investor das Land in konkrete Verhandlungen über die Übernahme des Flughafens eintreten werde. Bislang halten das Land Mecklenburg-Vorpommern, als Mehrheitsgesellschafter, die Nord LB und der Landkreis sowie die Stadt Parchim die Anteile an der Betreibergesellschaft "Flughafen Parchim Mecklenburg GmbH". Das Land sieht Schwerin-Parchim als geeignetes Fracht-Hub an.