München. „Wir prämieren hier und heute eine neu entwickelte Materialpaarung (Wellpappe und Metallgitter), die einfach zu handeln ist und aufgerichtet werden kann. Der entscheidende Vorteil dieser Lösung, den auch die Jury sehr hoch bewertet hat, ist die Möglichkeit der Anwendung der Vorschriften der Klasse 9 bei den unterschiedlichen Verkehrsträgern“, erklärt Alfred Winklhofer, der als IHK-Gefahrgutexperte die Bereiche Schwaben und Ulm leitet und stellvertretend für den Fachbeirat Gefahr/gut die Laudatio auf den Münchner Gefahrguttagen hielt. „Bei jährlich mehreren Millionen zu befördernden Airbags und Gurtstraffern für die Erstausstattung wie auch im Ersatzteilgeschäft stellt sich das Produkt aus Sicht der Jury als besonders preiswürdig dar.“ „Für mich ist es eine Ehre, anhand des Beispiels dieser ausgezeichneten Firma die Wichtigkeit von unternehmerischem Mut auf der einen Seite und praxisgerechten Vorschriften auf der anderen Seite bei einer konkreten Aufgabenstellung hervorzuheben“, erklärt Gustav Kafka, der seit dem 1. Februar 2007 als stellvertretender Generalsekretär bei der Zwischenstaatlichen Organisation für den Internationalen Eisenbahnverkehr (OTIF) tätig ist. Gemeinsam mit Thomas Maier, Chefredakteur der Zeitschrift Gefahr/gut, überreichte er den Innovationspreis an Jörg Baumann, der bei der Firma Nordpack den Bereich Multi-Cargo eigenständig leitet und die Fire-Box entwickelt und durchgesetzt hat. Der Innovationspreis Gefahr/gut wurde bereits zum fünften Mal vergeben. Die Sieger der Vorjahre waren: Kraftwerk Mehrum (2003), Spedition Lechner (2004), Sommer Fahrzeugbau (2005) und LSU Schäberle in 2006.
Fire-Box von Nordpack erhält den Innovationspreis Gefahr/gut 2007
Anlässlich der 17. Münchner Gefahrguttage wurde am 14. Mai 2007 zum fünften Mal der Innovationspreis Gefahr/gut verliehen. Der Preis des Münchner Verlags Springer Transport Media ging in diesem Jahr an das Isernhagener Verpackungsunternehmen Nordpack.