Die EU-Kommission genehmigte ein Förderprogramm mit einem Gesamtbetrag von umgerechnet rund 8,5 Milliarden Mark für den Verkehrssektor rückständiger italienischer Regionen. Davon kommen 3,6 Milliarden Mark aus EU-Fördertöpfen, während der übrige Teil der Investitionen von der öffentlichen Hand in Italien getragen wird. Das Programm soll den Gebieten des Mezzogiorno helfen, ihre Verkehrsstrukturen im Rahmen des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN) auf- und auszubauen. EU-Regionalkommissar Michel Barnier sagte mit Blick auf die Ziele des EU-Verkehrsweißbuches, die EU-Kommission werde bei der Nutzung der Finanzhilfe auf eine "ausgewogenere Verteilung" des Gütervolumens auf die verschiedenen Verkehrsträger und auf "Umweltbelange" achten. (vr/dw)
Finanzspritze für italienisches Verkehrsnetz
Verkehrsstrukturen sollen mit 3,6 Milliarden Mark aus EU-Fördertöpfen ausgebaut werden