Brüssel. Die EU-Kommission hat die staatliche Beihilfe für Bau und Instandhaltung der Autobahn A2 in Polen genehmigt. Damit kann das Unternehmen Autostrada Wielkopolska II S.A. seine Arbeiten am Abschnitt zwischen Swiecko und Nowy Tomysl beginnen. Dafür wurde 1997 eine Konzession erteilt, deren Inhaber den Bau mit Krediten finanziert. Seine Aufwendungen werden ihm aus dem nationalen Straßenverkehrsfonds erstattet. Die Kommission hält „den finanziellen Vorteil für den Begünstigten der Beihilfe für angemessen und notwendig“. Sie erklärte die Staatsinvestitionen für „vereinbar mit dem Gemeinsamen Markt“. Darüber hinaus habe sie sich vergewissert, dass der Umweltschutz gewahrt bleibe. Zugleich gewährte die Europäische Investitionsbank (EIB) für die A2 ein Darlehen von 500 Millionen Euro zum Bau eines 91 km langen Abschnitts zwischen Strykow am Stadtrand von Lodz und Konotopa nahe Warschau. Die neue Autobahn, für die schon mehrfach EIB-Gelder flossen, folgt Polens wichtigster Ost-West-Achse auf dem transeuropäischen Verkehrs-Korridor Warschau-Berlin. Ein weiterer EIB-Kredit von 325 Millionen Euro gilt der Sanierung des gesamten Straßennetzes nach EU-Standards. (dw)
Finanzen für Trasse Warschau-Berlin gesichert
Die EU-Kommission genehmigt staatliche Beihilfen für Bau und Instandhaltung der Autobahn A2 in Polen