Das italienische Infrastruktur- und das Wirtschaftsministerium werden im Jahr 2002 einen Zuschuss in Höhe von 120 Millionen Euro (234,7 Millionen Mark) für jene Unternehmen zur Verfügung stellen, die zumindest einen Teil ihrer Exportware auf die Schiene verlagern. Insgesamt soll ein Anreiz für den kombinierten Transport auf Straße und Schiene geschaffen werden. Neu ist die Ausweitung auf all jene Transporte, die gefährliche Güter befördern und dazu den traditionellen Weg der Schiene wählen. Um eine Förderung können sowohl Speditions- und Transportunternehmen als auch Herstellerfirmen der Produkte ansuchen. Die Höhe der Finanzhilfe wird auf Basis der in Italien zurückgelegten Bahnkilometer berechnet. Auch die kurz vor der Privatisierung stehenden italienischen Staatsbahnen Trenitalia sollen von der "Finanzspritze" profitieren. Privaten Operatoren möchte man damit den Markteintritt auf dem Sektor erleichtern. Dafür steht ein Fonds in der Höhe von 150 Millionen Euro zur Verfügung. (vr/im)
Finanzbonus für kombinierte Transporte
Italien gewährt 120 Millionen Euro Zuschuss für die Verlagerung von Exportware auf die Schiene