Fiege-Insolvenz soll Weiterbau der A 71 nicht beeinträchtigen

10.04.2002 16:26 Uhr

In der nächsten Woche werden Arbeiten wieder aufgenommen

Die Insolvenz des Bauunternehmens Fiege aus Lengenfeld soll den Weiterbau der Autobahn A 71 nicht beeinträchtigen. Die Autobahn- und sonstigen Straßenbaustellen von Fiege in Thüringen würden zügig weitergeführt, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Die Firma Karl-Martin Fiege Hoch-, Straßen- und Tiefbau (Fiege Bau) und die Karl-Martin Fiege Transport und Baustoffhandel GmbH in Hildebrandshausen (Unstrut-Hainich-Kreis) hatten in der vergangenen Woche Insolvenz beantragt. Bereits in der nächsten Woche würden die Arbeiten auf dem Abschnitt Erfurt-Schlossvippach der A 71 wieder aufgenommen. Sie sollten durch Fiege eventuell zusammen mit einem anderen Bauunternehmen realisiert werden, hieß es. Mit dem Weiterbau der A 71 zwischen Ilmenau-Ost und Geraberg soll nach Ministeriumsangaben kurzfristig ein anderes Unternehmen beauftragt werden. Dabei sollten möglichst viele Fiege-Mitarbeiter weiter beschäftigt werden. Auch an der Osttangente Erfurt würden die Arbeiten in der nächsten Woche fortgesetzt, kündigte das Ministerium an. (vr/dpa)

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