München. Die Entscheidung über ein Verbot für den LKW-Durchgangsverkehr in München als Maßnahme gegen zu hohe Feinstaubwerte ist noch nicht gefallen. Die Regierung von Oberbayern prüfe derzeit noch einen entsprechenden Vorschlag der Stadt auf seine Praktikabilität, sagte Sprecherin Katja Gründel heute. Dabei gehe es um Umweltaspekte, aber auch darum, wie das Verbot verkehrstechnisch umgesetzt werden könne. Eine Umweltplakette und die damit verbundene Einrichtung von Umweltzonen sei in dem Vorschlag des Kreisverwaltungsreferats nicht enthalten. „Es ist für uns vorerst kein Thema, weil es erst auf Bundesebene geklärt werden muss“, so die Sprecherin. Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle will den LKW-Durchgangsverkehr aus dem Stadtgebiet verbannen. Wenn die Regierung von Oberbayern zustimmt, solle das Transitverbot noch dieses Jahr umgesetzt werden, hatte er im Juli angekündigt. Nach dem Umleitungskonzept soll die Stadt für Lkw über 7,5 Tonnen gesperrt werden, die kein Ziel in München haben. (dpa)
Feinstaub: LKW-Transitverbot in München bleibt offen
Regierung von Oberbayern will den Vorschlag zu Sperrung der Bayrischen Landehauptstatt für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen noch auf Praktikabilität prüfen