Feinstaub: Grenzwertüberschreitungen in Nordrhein-Westfalen

30.03.2005 16:37 Uhr

Köln misst noch gar nicht, Düsseldorf kündigt konkrete Maßnahmen an

Düsseldorf. Beim Erfassen des Feinstaubgehalts der Luft gibt es in Nordrhein-Westfalen Lücken. So wird anders als in Düsseldorf und anderen Städten die Feinstaubbelastung in Köln noch gar nicht gemessen. Die Einrichtung der Messstellen sei Ländersache und die Station in Köln werde erst im Sommer fertig, sagte heute Ludwig Arentz vom Kölner Umweltamt am Mittwoch. Sie wird an der meistbefahrenen Straße, der Inneren Kanalstraße, gebaut. Wegen 80.000 Fahrzeugen täglich wird dort mit Grenzwertüberschreitungen gerechnet. Düsseldorf steht weiter kurz vor Erreichen des EU-Grenzwertes für Feinstaub. Seit Jahresbeginn sind in der Corneliusstraße an bislang 34 Tagen mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub je Kubikmeter Luft gemessen worden. Nach der EU-Richtlinie darf die Feinstaubkonzentration an maximal 35 Tagen im Jahr über dem Grenzwert liegen. In Düsseldorf gilt ein dreistufiger Aktionsplan zur Minderung der Luftbelastung. Sobald die zulässige Belastung an mehr als 35 Tagen überschritten wurde, werden die Fahrbahnen täglich gewässert. Lastwagen über 2,8 Tonnen dürfen nicht mehr passieren und der Anlieferverkehr bekommt feste Lieferzeiten und Ladezonen. Der öffentliche Nahverkehr wird im betroffenen Bereich nur noch Erdgas-Busse einsetzen. Sollten die Maßnahmen nicht greifen, dürfen Dieselwagen ohne Filter die Straße nicht mehr passieren. Auch in Dortmund droht absehbar eine Überschreitung der 35-Tages-Grenze. (dpa)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


Lagerist (m/w/d)

Sehnde bei Hannover

KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.