Ein Spediteur aus Mittelbaden, der an mehreren seiner Lastwagen die Fahrtenschreiber manipuliert hat, ist am Mittwoch vom Amtsgericht Rastatt zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Außerdem muss er eine so genannte Bewährungsauflage von 12.000 Euro zahlen. Der Richter hielt den 35-Jährigen Geschäftsmann der Fälschung technischer Aufzeichnungen, der Nötigung und des Betrugs in 17 Fällen für überführt. An sechs seiner Lastzüge hatte er Manipulationsschalter an den Fahrtenschreibern anbringen lassen. Der hierdurch sowie durch die Beschäftigung von Schwarzfahrern im Bereich der Sozialversicherung entstandene Schaden wurde auf 100.000 Euro beziffert. (tw/dpa) Aktenzeichen-Nr. 11Ls304Js3691/01
Fahrtenschreiber manipuliert: Bewährungsstrafe für Spediteur
Zwei Jahre Bewährungsstrafe und eine Bewährungsauflage von 12.000 Euro