Bremen. Die Umsatzerlöse wuchsen um 11,7 Prozent auf 463,1 Millionen Euro. Der Umschlag an Standardcontainern legte europaweit um 7,5 Prozent auf 11,5 Millionen TEU zu. Auf den Containerhafen Bremerhaven entfallen davon rund 3,4 Millionen (plus 8,9 Prozent) und auf den Terminal in Hamburg knapp 2,3 Millionen TEU (plus 11,1 Prozent). Die italienischen Terminals des Unternehmen steigerten den Umschlag um 6,5 Prozent auf rund 5,6 Millionen Standardcontainer. Der Vorstand mahnte erneut die Vertiefung von Elbe und Weser an. Dies sei erforderlich, um den wachsenden Containerverkehr und die zunehmend größeren Schiffe mit Kapazitäten von bis zu 12.000 TEU in den Häfen abfertigen zu können, hieß es. Eurogate plant den Angaben zufolge bis 2009 in Hamburg und Bremerhaven Investitionen in Höhe von 447 Millionen Euro. Zudem hat sich das Unternehmen als Betreiber für den geplanten Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven beworben. Eurogate wurde 1999 gegründet und gehört zu je 50 Prozent der Hamburger Eurokai und der Bremer BLG Logistics Group. Hauptsitz des Gemeinschaftsunternehmens ist Bremen. Europaweit sind rund 5700 Mitarbeiter beschäftigt, davon etwa 3800 in Deutschland.
Eurogate meldet Rekordüberschuss
Das Containerterminal-Logistikunternehmen Eurogate hat 2004 mit einem Rekordergebnis von 52,1 Millionen Euro abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Jahresüberschuss damit um 58,2 Prozent, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.