EU-Maut: Tiefensee will Prüfung externer Verkehrskosten

09.12.2008 16:26 Uhr

Neue Kriterien für die europäische Lastwagen-Maut müssen nach Auffassung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee genau geprüft werden

Brüssel. Neue Kriterien für die europäische Lastwagen-Maut müssen nach Auffassung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee genau geprüft werden. „Deutschland spricht sich dafür aus, die externen Kosten anzurechen“, sagte Tiefensee am Dienstag in Brüssel vor einem Treffen mit seinen europäischen Amtskollegen. Zuvor müsse aber geklärt werden: „Was sind eigentlich genau externe Kosten?“ Der Ministerrat wolle untersuchen lassen, wie man Auswirkungen auf die Umwelt und Gesundheit oder Staukosten auf die sogenannte Eurovignette umlegen könne. „Die Kriterien müssen solide berechenbar sein“, mahnte der deutsche Ressortchef. Eine konkrete Entscheidung stehe deshalb noch nicht an: „Das wird Gegenstand im Jahr 2009 sein.“ Die französische EU-Ratspräsidentschaft hat dem Rat allerdings vorgeschlagen, allgemeiner gehaltene Schlussfolgerungen für einen umweltfreundlicheren Verkehr anzunehmen. (dpa/sv)

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