Für die europäischen Häfen stehen künftig spezielle EU-Fördermittel bereit. Binnenhäfen, Seehäfen und Gemeinschaftshäfen werden direkt in den Aufbau der so genannten Transeuropäischen Netze (Ten) mit einbezogen, berichtete EUVerkehrskommissarin Loyola de Palacio am vergangenen Donnerstag in Brüssel. Darunter versteht man den Ausbau von grenzüberschreitenden Straßen und Schienen sowie Strom- und Telefonleitungen. Die EU gibt Investitionszuschüsse zu solchen Infrastrukturvorhaben von gemeinsamem Interesse. Mit diesem Schritt könnten neben Binnenwasserwegen nun auch Knotenpunkte wie Seehäfen, Binnenhäfen und Kombi-Terminals berücksichtigt werden. Die Kommissarion erwartet von der Entscheidung eine Aufwertung und bessere Entwicklungschancen für die Häfen, die an Hauptverkehrswege und Schienenstrecken angebunden würden. (vr/dpa)
EU-Fördermittel für europäische Häfen
Bessere Hinterlandanbindung soll Chancen der Häfen vergrößern