Die Elbe-Fähre Cuxhaven-Brunsbüttel hat am Donnerstag ihren Betrieb endgültig eingestellt. Die letzten Schiffsabfahrten erfolgten am Abend. Von der Schließung der Elbe Ferry GmbH sind 75 Arbeitsplätze betroffen. Er sehe keine Möglichkeit mehr, den Fährbetrieb aufrecht zu erhalten, nachdem die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein Finanzhilfen abgelehnt hätten, teilte der Reeder und Bremer Unternehmer Egon H. Harms mit. Ohne öffentliche Gelder sei ein wirtschaftlicher Betrieb nicht zu erreichen. Die im Sommer 1999 begonnene Fährverbindung war laut Harms vor allem durch um das zweieinhalbfach gestiegene Treibstoffpreise in wirtschaftliche Probleme geraten. Zudem mangelte es den im Zwei-Stunden-Takt pendelnden Schiffen offenbar an der erforderlichen Auslastung. Insbesondere hatte sich nach Unternehmensangaben die Erwartung nicht erfüllt, Lastwagen auf der Fahrt von und nach Skandinavien eine Alternative zur Tour durch den Hamburger Elbtunnel zu bieten. Dem Vernehmen nach liegen rund zehn Millionen Mark Schulden auf der Elbe Ferry GmbH. Verschiedene Rettungsversuche mit öffentlicher und privater Beteiligung waren in den vergangenen Wochen gescheitert. (vr/dpa)
Elbe-Fähre Cuxhaven-Brunsbüttel stellt endgültig Verkehr ein
Niedersachen und Schleswig-Holstein lehnten Finanzhilfen ab