Werte über 50 signalisieren ein Wirtschaftswachstum. Die Produktion erreichte auf Grund der deutlichen Zunahme von Neuaufträgen den höchsten Stand seit Februar 2001. Der Anstieg der Neuaufträge führte dazu, dass sich der Auftragsbestand im Januar dieses Jahres zum siebten Mal in Folge erhöhte. Der Januar 2004 war gekennzeichnet durch die wirtschaftliche Erholung in einigen Schlüsselmärkten. So stammte der größte Teil des Auftragseingangs aus dem Zulieferer- und Investitionsgüterbereich. Die höchste Nachfrage verzeichnete die deutsche Industrie aus den USA, Asien und Osteuropa. Die größere Nachfrage nach Rohstoffen und der hohe Erdölpreis führten zum vierten Mal in Folge zu einem Anstieg der Einkaufspreise. Gleichzeitig mussten die deutschen Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes auf Grund der Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar ihre Verkaufspreise senken, um gegenüber den Wettbewerbern außerhalb der Euro-Zone konkurrenzfähig zu bleiben.
Einkaufsmanagerindex bleibt auf Dreijahreshoch
Der BME/Reuters Einkaufsmanagerindex (EMI) konnte im Berichtsmonat Januar mit 53,0 sein im Dezember 2003 erreichtes Dreijahreshoch wiederholen. Hauptgrund für die positive Entwicklung des EMI waren kräftige Zuwächse bei Auftragseingang und Produktion.