Ebola-Ausbruch: Maersk setzt Landgänge in Westafrika aus

19.08.2014 14:55 Uhr
Ebola Warnschild
Ebola-Warnschild in Sierra Leone. Maersk nimmt die aktuellen Gesundheitsgefahren sehr ernst
© Foto: Picture Alliance/ZUMAPRESS.com

Die Häfen in Liberia, Sierra Leone, Guinea und Nigeria sollen jedoch weiterhin wie geplant angelaufen werden.

London. Laut der britischen Lloyd's Loading List wird die dänische Reederei Maersk weiterhin westafrikanische Häfen anlaufen, die durch die Ebola-Epidemie betroffen sind. Landgänge und der Wechsel der Crews in Liberia, Sierra Leone, Guinea und Nigeria wurden aber ausgesetzt.

Die Entscheidung ist mit der Deklarierung des Ausbruchs als „Allgemeiner Gesundheitsnotstand mit internationaler Tragweite“ durch die World Health Organisation (WHO) stimmig. Dies ist der größte jemals beschriebene Ausbruch der Virus-Erkrankung. Mehr als 900 Tote und hunderte von Infizierten sind zu beklagen.

Verschiedene globale Schifffahrtsorganisationen haben Richtlinien über die Risiken für Schiffscrews, die in den betroffenen Ländern anlegen, herausgegeben. „Wir haben die Situation für einige Zeit beobachtet und gaben unsere erste Warnung am 26. März für Schiffe heraus, die westafrikanische Häfen anliefen“, sagte Maersk. Darauffolgend habe man verschiedene Neuauflagen mit weiteren durch die WHO empfohlenen Gesundheitsmaßnahmen für Crews und auf dem Festland eingesetzten Personal herausgegeben. (rup)

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