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E-CMR-Einsatz könnte 300.000 Euro im Jahr sparen

Die Niederlande, Belgien und Luxemburg testen den Einsatz des elektronischen Frachtbriefs drei Jahre lang
© Foto: Andrey Popov/Adobe Stock

Diese Woche haben die Benelux-Staaten einen Test mit dem elektronischen Frachtbrief gestartet. Der Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft IRU rechnet damit, dass sich die Umstellung von Papier auf digital spürbar rechnet.


Datum:
06.03.2018
Autor:
André Gieße
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Brüssel/Genf. Die Niederlande, Belgien und Luxemburg haben am Montag offiziell mit dem dreijährigen Test des elektronischen Frachtbriefs (E-CMR) im Straßengüterverkehr begonnen. Das teilte die International Road Transport Union (IRU) jetzt in Genf mit. Der E-CMR soll von allen Straßengütertransportunternehmen verwendet werden können, die entweder nur im nationalen Verkehr (inklusive Kabotage) in einem der Benelux-Länder fahren oder auch internationale Fahrten innerhalb des Benelux-Raums ausführen.

Nach Angaben der IRU lassen sich durch den Einsatz des elektronischen Frachtbriefs im Benelux-Raum durchschnittlich 4,50 Euro pro Sendung sparen. Denn er ersetzt nicht nur Dokumente aus Papier, sondern erleichtert und beschleunigt vor allem die Abwicklung der Beförderungen, weil diese digital stattfindet. Bei rund 65.000 Frachtbriefen im Jahr rechnet der Weltdachverband der Straßentransportwirtschaft mit einer Einsparung von jährlich fast 300.000 Euro.

Der elektronische Frachtbrief ist in der Vergangenheit bereits erfolgreich zwischen Frankreich und Spanien sowie den Niederlanden und Luxemburg getestet worden.  Die Benelux-Staaten wollen die neuen Erkenntnisse mit der Europäischen Union teilen, um durch die Ratifizierung des e-CMR-Protokolls zwischen Ländern wie Deutschland, Italien und Österreich Impulse für eine weitere Verbreitung des Systems zu setzen, um den vollständig digitalen Transport in ganz Europa zu erleichtern. (ag)

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