Duisburg. Mehrere Umweltverbände haben gefordert, das Duisburger Hafengebiet in die Umweltzone zu integrieren. Rund ein Drittel der gesamten Feinstaubbelastung Duisburgs (450 Tonnen) entsteht den Angaben zufolge am Hafen. Bisher habe man die Grenzen der Umweltzone „wie einen Scherenschnitt“ aus wirtschaftlichen Interessen um den Binnenhafen gelegt, sagte Werner Reh, Verkehrsreferent beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), während einer Pressekonferenz zur Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ in Duisburg. Die Verbände fordern eine Verwendungspflicht für schwefelarmes Schiffsdieselöl und Partikelfilter für Schiffe. Bisher seien erst vier der 15.000 westeuropäischen Binnenschiffe mit einem Filter ausgestattet, sagte Axel Friedrich, internationaler Verkehrsberater. Die Kampagne wird getragen von den deutschen Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), Naturschutzbund (NABU), Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH). (dpa)
Duisburger Hafen soll Umweltzone werden
Umweltverbände wollen das Gebiet um den Duisburger Binnenhafen in die Umweltzone integrieren