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Drastischer Anstieg des Güterverkehrs erwartet

Der Güterverkehr in Deutschland wird weiterhin stark wachsen
© Foto: ddp/Timm Schamberger

Bis zum Jahr 2025 muss mit einer Steigerung um 70 Prozent gerechnet werden / Straße bleibt Verkehrsträger Nummer eins


Datum:
27.01.2011
1 Kommentare

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Goslar. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) rechnet mit einer dramatischen Zunahme des Güterverkehrs in Deutschland. Während der Personenverkehr bundesweit bis zum Jahr 2025 um 20 Prozent zunehmen werde, sei beim Güterverkehr im gleichen Zeitraum eine Steigerung um 70 Prozent zu erwarten, sagte Ramsauer am Donnerstag beim 49. Verkehrsgerichtstag in Goslar. Der Gütertransport auf der Straße werde dabei um 80 Prozent zunehmen, der Transitverkehr sogar um 150 Prozent.

Allein in diesem Jahr sei ein Wachstum von sechs Prozent beim Gütertransport zu erwarten. Dies seien "erschreckende Zahlen", sagte Ramsauer. Sein Ziel sei es deshalb, möglichst viel Güterverkehr auf die Bahn und das Wasser zu verlagern. Dennoch werde die Straße der Verkehrsträger Nummer eins bleiben.

Die Ausbaumöglichkeiten stießen allerdings an Grenzen. Nach den Erfahrungen mit "Stuttgart 21" sei klar, dass vor allem Groß-Projekte nicht massenhaft umzusetzen seien. Deshalb sei es erforderlich, den Transport effektiver zu machen, sagte Ramsauer.

In diesem Zusammenhang sehe er auch den geplanten Versuch mit überlangen Lastwagen mit bis zu 44 Tonnen Gesamtgewicht. Zwei dieser Lastwagen beanspruchten weniger Verkehrsfläche als drei herkömmliche LKW. Zudem sei der Kraftstoffverbrauch geringer und es gebe weniger Abgas und Feinstaub. (dpa)

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KOMMENTARE


Wilfried Paff

22.04.2012 - 10:50 Uhr

Um das Mittelrheintal zu entlasten, sollten viel mehr Güter auf die Schifffahrt und gerade auf den Rhein verlagert werden. Es bedarf allerdings einer ausgeklügelten Logistik, Schiff - LKW - Bahn - Flugverkehr. Die Idee mit den überlangen Lastwagen finde ich nicht gut. Hier werden langfristig größere Gefahren auf die Autobahnen verlagert, zudem die Bausubstanz von Straßen und Brücken noch mehr belastet.


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