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Dicke Luft: Hannover trotz Umweltzone weiter Spitze

Ab 2011 darf der Grenzwert für Feinstaub nur noch an 35 Tagen im Jahr überschritten werden
© Foto: ddp/Nigel Treblin

Grenzwerte für Feinstaub in Hannover an 33 von 35 erlaubten Tagen überschritten / Göttingen auf dem zweiten, Osnabrück auf dem dritten Platz


Datum:
03.01.2011
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Hannover. Trotz der Umweltzone ist Hannover landesweit noch immer die Nummer 1 in puncto Feinstaubbelastung. Im vergangenen Jahr wurden die Grenzwerte an 33 von 35 erlaubten Tagen überschritten. Das geht aus einer aktuellen Statistik des Umweltministeriums in Hannover vor. Auf Platz zwei liegt Göttingen, dort wurden 28 Mal überhöhte Werte gemessen. Mit weitem Abstand folgen dann Osnabrück mit 21 Tagen sowie Burgdorf (20 Tage) und Braunschweig (17 Tage).

Nach einer EU-Richtlinie dürfen die Grenzwerte für Feinstaub ab 2011 nicht an mehr als 35 Tagen überschritten werden, sonst drohen Bußgelder. Das niedersächsische Umweltministerium und die Stadt Hannover liegen wegen der Umweltzone weiter im Streit. Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) will die Umweltzone verkleinern, damit Touristenziele wie etwa der Zoo, die Herrenhäuser Gärten oder das Stadion auch von Besuchern ohne grüne Plakette angefahren werden können. Die Stadtverwaltung will aber an der einmal eingerichteten Zone sowie den Plakettenregelungen festhalten.

Die Stadt Osnabrück verschärft vom 3. Januar an ihre Umweltzone. Dann dürfen nur noch Autos mit einer gelben oder grünen Umweltplakette in die Stadt fahren. Neben Hannover ist Osnabrück die bislang einzige niedersächsische Stadt mit einer Umweltzone. Auch Bremen hat eine Umweltzone. Bis Ende Juni 2011 sind dort auch noch gelbe Plaketten erlaubt. Danach haben in der Hansestadt nur noch "grüne Autos" freie Fahrt. (dpa) 

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