DHL: Keine Weitergabe der Mautkosten an Privatkunden

16.12.2004 09:10 Uhr

Die Post-Tochter DHL will die Kosten der am 1. Januar startenden Lkw-Maut vorerst nicht an Privatkunden weitergeben. Mit den Geschäftskunden soll der Mautanteil einzeln ausgehandelt werden.

Bonn. Wie die Deutsche Post heute auf Anfrage von LOGISTIK inside mitteilte, müssen die Verbraucher vorerst keine weiteren Preiserhöhungen durch die ab Januar startende Lkw-Maut befürchten. „Eine Kostenweitergabe an Privatkunden wird es nicht geben“, so ein Postsprecher. Vor einer Woche hatte die Deutsche Post aber Preiserhöhungen zum 1. Januar für Pakete und Päckchen im Privatkundenbereich bekannt gegeben. Begründet wurden diese Erhöhungen aber ausschließlich mit allgemeinen Kostensteigerungen insbesondere durch höhere Treibstoff- und Personalkosten. Demnach sollen Päckchen und Pakete um durchschnittlich vier bis fünf Prozent teurer werden. Experten vermuten, dass die Post in diese Preiserhöhungen teilweise auch schon Mautkosten mit einberechnet hat. Bei den DHL-Geschäftskunden soll das Thema Mautkostenübernahme im Rahmen der Vertragsverhandlungen besprochen werden, so ein Post-Sprecher. Aus Wettbewerbsgründen wollte das Bonner Unternehmen hierzu aber keine detaillierteren Angaben machen.

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