Berlin. Die Deutsche Lufthansa Fraport sind gemeinsam Träger des diesjährigen Deutschen Logistik-Preises der Bundesvereinigung Logistik (BVL). Die Jury zeichnete beide Unternehmen für das Logistikkonzept "Integrierte Passagier- und Gepäcklogistik am Aviation-Hub Frankfurt/Main" aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 25. Deutschen Logistik-Kongresses in Berlin statt. Ziel des Projektes sei die Entwicklung einer eng verzahnten Logistikkette gewesen, die es auch unter schwierigen Rahmenbedingungen ermöglicht, alle ankommenden Fluggäste in Frankfurt innerhalb kürzester Zeitspannen auf ihre individuellen Anschlussflüge zu bringen – und zwar mitsamt passendem Gepäck, gaben die Preisträger per Mitteilung bekannt. Ferner habe man durch eine Zusammenarbeit von Lufthansa und Fraport die generelle Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Komfort für die Kunden spürbar verbessern können. Die Jury unter Vorsitz von Professor Hans-Olaf Henkel hatte das Projekt unter anderem für preiswürdig gehalten, da beide Unternehmen klare gemeinsame Ziele formuliert und zuvor getrennte Prozesse integriert hätten, so die BVL. Ferner hätten Lufthansa und Fraport zuvor entstandene Kosten durch verpasste Anschlüsse und nicht korrekt verladenes Gepäck deutlich senken können. Mit dem Deutschen Logistik-Preis zeichnet die BVL jedes Jahr in der Praxis realisierte Logistik-Konzepte aus, die von Unternehmen aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor eingereicht werden können. Entscheidend für eine Prämierung ist vor allem der Praxisbezug. Preisträger in den vergangenen fünf Jahren waren die Claas KGaA Harsewinkel, Bosch und Siemens Hausgeräte Fürth, Kühne + Nagel International Schindellegi, die Tchibo GmbH Hamburg und die Festo AG in Esslingen. (stb)
Deutscher Logistik-Preis für Lufthansa und Fraport
Bundesvereinigung Logistik zeichnet in Berlin das Gemeinschafts-Logistikkonzept "Integrierte Passagier- und Gepäcklogistik am Aviation-Hub Frankfurt/Main" aus