Die deutschen Reeder werden ihre politische Zusage, bis Ende dieses Jahres 500 Schiffe unter deutscher Flagge fahren zu lassen, erreichen. Das bekräftigte Hans-Heinrich Nöll, Hauptgeschäftsführer vom Verband Deutscher Reeder (VDR) in Hamburg, gegenüber der VerkehrsRundschau. Wörtlich sagte er: „Wir haben den Weg in Richtung der 500 Schiffe bis Jahresende beschritten.“ Aktuell fahren rund 460 Schiffte unter Schwarz-Rot-Gold. Die Rückflaggungszusagen lägen dem VDR vor, und zwar nicht nur seitens der Verbandsmitglieder, sondern auch von Unternehmen, die dem Traditionsverband nicht angehören. Nöll führt diese positive Entwicklung auf die intensive Tätigkeit der Schifffahrtsorganisation in den zurückliegenden Monaten zurück. Auch die wiederholt erfolgte Androhung von wichtigen Vertretern der Bundesregierung, den Beibehalt der aus VDR-Sicht erfolgreichen deutschen Tonnagesteuerregelung an die Einhaltung der 2006 während der 5.Nationalen Maritimen Konferenz in Hamburg gemachten Rückflaggungszusage zu knüpfen, habe Erfolg gezeigt, räumte Nöll ein. Schon jetzt hat der VDR die zweite Zielmarke fest im Blick: 600 Schiffe unter deutscher Flagge bis 2010. Nöll geht davon aus, dass es schon 2009 gelingen wird, hier gut voran zu kommen. (eha)
Deutsche Reeder: 500 Schiffe sind bis Ende 2008 unter deutscher Flagge
VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Heinrich Nöll verweist auf klare Zusagen der deutschen Reeder