BONN. Die Deutsche Post hat Anleger auf eine Reihe von Risiken bei der "Aktie Gelb" verwiesen. Dazu zählten neben den Unsicherheiten eines künftigen Konkurrenzmarktes vor allem das anhängige Wettbewerbsverfahren bei der EU-Kommission in Brüssel, heißt es in dem Börsenprospekt der Post und der Konsortialbanken, der am Montag in Bonn vorlag. So könne eine erzwungene Senkung des jetzt gültigen Briefportos mit "erheblich nachteiligen Auswirkungen" auf die Finanzund Ertragslage nicht ausgeschlossen werden. Auch ein nachteiliger Wegfall des Teilmonopols bei der Briefbeförderung in Deutschland nach dem 31. Dezember 2002 könne nicht ausgeschlossen werden. Dem Privatanleger wird in dem Prospekt im übrigen ein solides Unternehmen mit guten Wachstumsperspektiven und globalem Expansionskurs präsentiert. Die Post plane auch in Zukunft, ihr globales Netzwerk durch weitere Akquisitionen zu erweitern. Nach Einschätzung von Analysten wird die Aktie rund 20 Euro (39 Mark) kosten. Privatanleger können die Aktie vom kommenden Montag (30.Oktober) an bis zum 16. November zeichnen. Die erste Notierung ist für den 20. November geplant.(VR/dpa)
Deutsche Post verweist auf Risiken bei Aktie Gelb
Börsenprospekt präsentiert ein solides Unternehmen mit guten Wachstumsperspektiven