Frankfurt/Main. Der positive Trend werde sich im laufenden Jahr fortsetzen. „Für 2006 prognostizieren wir ein Umsatzwachstum für die Branche von drei Prozent“, sagte Hahn-Woernle gegenüber Journalisten. Im weltweiten Vergleich belegt die deutsche Intralogistik in der Umsatzrangliste des Jahres 2005 den zweiten Platz. Einen höheren Umsatz erzielte lediglich die US-amerikanische Intralogistik mit 16,7 Milliarden Euro. Auf dem dritten Rang liegt Japan (13,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2005), gefolgt von Italien (9,5 Milliarden Euro) und Frankreich (9,4 Milliarden Euro). Mit einem Exportanteil von 7,9 Milliarden Euro ist die deutsche Intralogistik weiterhin Exportweltmeister. „Die in den vergangenen Jahren stetig gestiegene Exportquote belegt, dass Deutschlands Intralogistik-Produkte aufgrund ihrer hohen Verfügbarkeit und die dem Nutzen angepasste Ergonomie bei Endkunden und Betreibern weltweit hoch geschätzt werden“, sagte Hahn-Woernle. Das größte relative Wachstum erzielte die deutsche Intralogistik im Export nach Indien (plus 68,7 Prozent auf 58 Millionen Euro). Negativ entwickelten sich hingegen die Umsätze im China-Geschäft (minus 3,2 Prozent auf 343 Millionen Euro). Hahn-Woernle, der den Intralogistikanbieter Viastore Systems leitet, forderte insbesondere die Politik auf, stärker in Bildung und Forschung zu investieren. Zugleich mahnte der Sprecher des Forum Intralogistik eine investitionsfreundliche Steuerpolitik an. Die deutschen Anbieter von Intralogistik-Produkten beschäftigten im Jahr 2005 hierzulande etwa 91.000 Menschen, für 2006 rechnet der VDMA mit einem Zuwachs auf 92.000 Beschäftigte.
Deutsche Intralogistikbranche legt beim Umsatz stark zu
Die deutsche Intralogistikbranche hat nach Angaben des VDMA ihren Umsatz im Jahr 2005 um 15 Prozent erhöht. Das Umsatzvolumen sei auf 14,7 Milliarden Euro gestiegen, bilanzierte Christoph Hahn-Woernle, Sprecher des Forum Intralogistik, am Mittwoch in Frankfurt.