Deutsche Exporte in die USA brechen ein

24.09.2009 11:11 Uhr
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Deutsche Exporte in die USA brechen im ersten Halbjahr 2009 ein

Über ein Viertel weniger Ausfuhren als im Vorjahreszeitraum / Gesamtwert der Exporte: 27 Milliarden Euro / Einfuhren sanken ebenfalls

Wiesbaden. Die deutschen Exporte in die USA sind wegen der Wirtschaftskrise drastisch eingebrochen. Im ersten Halbjahr verkauften die heimischen Exporteure Waren „Made in Germany“ im Wert von nur noch 27 Milliarden Euro in die USA - das waren 26,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dies meldete das Statistische Bundesamt am Donnerstag. Die Nachfrage aus den besonders von der Finanzkrise gebeutelten Vereinigten Staaten sank deutlich stärker als im Schnitt aller Länder mit minus 23,5 Prozent. Die USA rutschten damit in der Rangliste der wichtigsten Abnehmer für deutsche Waren von Platz zwei auf Platz drei ab. Spitzenreiter ist nach wie vor Frankreich. Zweitwichtigstes Land sind nun die Niederlande. Auch der starke Euro, der Exporte in den Dollar-Raum verteuert, belastete die deutschen Ausfuhren in die USA. Zudem gaben die amerikanischen Verbraucher weniger Geld aus und sparten mehr. Wichtigstes Exportgut im Handel mit den USA sind Autos. Importiert werden aus den USA vor allem pharmazeutische Produkte. Die Einfuhren aus den USA nach Deutschland sanken im ersten Halbjahr um 7,1 Prozent. (dpa)

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