Berlin. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung im Unternehmensbereich Transport und Logistik sowie die Zuwächse in den Unternehmensbereichen Personenbahnhöfe, Fahrweg und Dienstleistungen zurückzuführen. "Im Kerngeschäft haben wir beim Umsatz erkennbar zugelegt und unser Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut verbessert. Damit sind wir auf unserem Weg in die Gewinnzone ein gutes Stück vorangekommen", so Bahnchef Hartmut Mehdorn. Grund für den nominell geringeren Umsatz sei die Trennung von Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft zählen, so etwa die planmäßigen Verkäufe der im Rahmen der Stinnes-Akquisition erworbenen Bereiche Brenntag und Interfer (mit Wirkung zum 1. Januar 2004) sowie der Bayerischen Oberlandbahn (Ende 2003). Zudem wird die Regionalbus Braunschweig GmbH nach Einbringung in ein Joint Venture (2. Halbjahr 2003) nicht mehr vollkonsolidiert. Die Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr wuchs um sieben Prozent auf 41,6 Milliarden Tonnenkilometer und lag damit oberhalb der geschätzten Gesamtmarktentwicklung. Auch der Logistikbereich konnte seine Marktpositionen ausbauen. Dies gilt sowohl für den europäischen Landverkehr als auch den Bereich Luft- und Seefracht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beziehungsweise Ergebnis vor Steuern verbesserte sich insgesamt um 86 auf -62 Millionen Euro (1. Halbjahr 2003: -148 Millionen Euro). Der Cashflow vor Steuern stieg um 5,2 Prozent auf 1158 Millionen Euro. Die positive betriebliche Ergebnisentwicklung zeigt das Ebitda (betriebliches Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), das um 65 auf 1.462 Millionen Euro anstieg. Das Ebit (betriebliches Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wuchs um 101 auf 277 Millionen Euro und das Betriebliche Ergebnis nach Zinsen verbesserte sich um 81 auf -62 Millionen Euro.
Deutsche Bahn peilt Gewinnzone an
Die Deutsche Bahn hat die Zahlen für das 1. Halbjahr 2004 vorgelegt. Danach liegt mit 11.719 Millionen Euro der Konzernumsatz zwar unter dem Wert des Vorjahres, auf vergleichbarer Basis sei jedoch ein Umsatzanstieg von 4,1 Prozent zu verzeichnen, heißt es. Gleichzeitig konnte der Verlust verringert werden.