Die Deutsche Bahn will bis 2005 rund 51.000 Arbeitsplätze abbauen. Beim Güterverkehr sollen 14.700, im Bereich Fahrweg 18.000 und beim Personenverkehr 18.800 Stellen wegfallen, sagte ein Konzernsprecher. Ziel sei es, bis 2005 insgesamt 3,3 Milliarden Mark an Personalkosten einzusparen. "Wir reden nicht über Köpfe, sondern Kosten". Betriebsbedingte Kündigungen sind bei der Bahn bis Ende 2004 ausgeschlossen. Die Arbeitsplätze sollen über Vermittlungs- und Transfergesellschaften ausgelagert werden. Die DB Vermittlungs GmbH wird am 1. Juli ihre Arbeit aufnehmen und zunächst maximal 30.000 nicht kündbare Beschäftigte aufnehmen. Die Bahn-Tochter soll sie dann ähnlich einer Zeitarbeitsfirma vermitteln. Der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, kritisierte, der Stellenabbau führe zu einer Verringerung des Angebots. Es sei falsch, dass weniger Interregio-Züge eingesetzt werden sollten und es auch Einschnitte beim Güterverkehr geben solle. (vr/jök)
Deutsche Bahn bereitet Stellenabbau vor
Arbeitsplätze werden übergangsweise ausgelagert