Der Vorstandsvorsitzende James Copeland begründet den Schritt damit, dass man im derzeitigen Klima von den Kunden nicht verlangen könne sich zu entscheiden ob sie mit dem Beratungs- oder Prüfungsteil der Gesellschaft zusammenarbeiten wollen. Seit dem Skandal um die Insolvenz des US-amerikanischen Energiehändlers Enron und dessen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andersen ist die latente Diskussion um die Unabhängigkeit von Beratung und Wirtschaftsprüfung wieder voll entflammt. Genau jene Unabhängigkeit würden die Kunden heute wieder einfordern, so Copeland weiter, und die wolle das Unternehmen deshalb auch bieten. Sicher nicht zu letzt um keine Klienten zu verlieren. Zudem werde Deloitte künftig keine Aufträge mehr zu inneren Revision seiner Mandanten übernehmen. Viele Gesellschaften hatte ursprünglich alle Leistungen unter einem Dach angeboten.
Deloitte: Trennung von Prüfung und Beratung
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte Touche Tohmatsu wird ihr Beratungsgeschäft in einer unabhängigen Tochter abspalten.