Die EU-Kommission will mit der Schweiz über die Lösung von Problemen sprechen, die bei der verstärkten Nutzung des Kombinierten Alpenverkehrs entstanden sind. Das hat EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio dem Arbeitskreis "Alpentransit" zugesagt. Die ihm angehörenden acht Lkw-Verbände – darunter der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) - hatten sie gemeinsam mit der Internationalen Straßentransport-Union (Iru) Ende letzten Jahres auf die prekäre Situation hingewiesen, die nach den Sperrungen der Unglückstunnel am Mont Blanc und St. Gotthard entstanden war. Eine Verlagerung des Schweiz-Transits von der Straße auf die Schiene scheitere oft an technischen, organisatorischen und qualitativen Schwierigkeiten, schrieben die Verbände. De Palacio will mit Bern zudem Probleme erörtern, die dem Lkw-Gewerbe beispielsweise durch einen Einbahnverkehr in der Gotthard-Röhre entstehen könnten. (vr/dw)
De Palacio will Alpentransitprobleme regeln
Kombinierten Verkehr leidet unter technischen und organisatorischen Problemen