Der operative Gewinn (ohne Einmaleffekte) für das abgelaufene Jahr werde voraussichtlich rund 1,2 Milliarden Euro betragen. Noch im Oktober hatte das Unternehmen seine Jahresprognose für den operativen Gewinn bekräftigt und eine Spanne von 1,2 bis 1,7 Milliarden Euro genannt. Der Konzernumsatz 2001 wird nach den bisher vorliegenden Zahlen in der Größenordnung von 150 Milliarden Euro liegen. Im Vorjahr waren es noch 162 Milliarden Euro. Eine wesentliche Stütze für das Ergebnis war der Rekordabsatz der Pkw-Marken Mercedes-Benz und Smart. Die beiden Marken sorgten mit knapp 1,23 Millionen verkauften Fahrzeugen für einen Umsatz von 46 Milliarden Euro. Insgesamt brachte der Konzern rund 4,45 Millionen Autos an den Mann, das sind etwa 300.000 weniger als im Vorjahr. Sorgenkind bleibt die Chrysler Gruppe, sie lieferte zwar 2,74 Millionen Fahrzeuge an ihre Händler aus, das sind aber 310.000 weniger als im vergangenen Jahr. Ähnlich ungünstig verlief auch die Entwicklung im Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge. Der Absatz lag mit 492.000 Fahrzeugen über zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau (549.000). Der Konzern lässt aber wissen, das sich die Turnaround-Programme für die Chrysler-Gruppe und Freightliner im Plan befinden. Ob dem so ist, wird Konzernvorstand Jürgen Schrempp mit seiner Bilanz für das Geschäftsjahr 2003 belegen müssen. Für die hat er im Februar 2001 einen operativen Konzerngewinn von 8,5 bis 9,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
DaimlerChrysler mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2001
Der deutsch-amerikanische Automobilkonzern hat für das abgelaufene Jahr einen operativen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.