Bereinigt um Firmenzu- und Firmenverkäufe ging der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2000 um ein Prozent auf 153 Milliarden Euro zurück. Der um Einmaleffekte bereinigte operative Gewinn sank von 5,2 Milliarden Euro auf 1,35 Milliarden Euro. Während der Konzern im Vergleichsjahr 2000 noch einen Gewinn von knapp acht Milliarden Euro verbuchte, blieb im vergangenen Jahr unter dem Strich ein Minus von 662 Millionen Euro. "Wir sind mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden", sagt der Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrempp auf der Bilanzpressekonferenz zu den Zahlen. Schuld daran sind nicht zuletzt die amerikanischen Töchter. Alleine Chrysler schlug mit einem operativen Verlust von fast 2,2 Milliarden Euro zu buche. Hinzu kommen rund 2,7 Milliarden Euro für den Umbau der Töchter Chrysler, Freightliner und Mitsubishi Motors. Trotz eines Umsatzes, der mit 28,6 Milliarden Euro fast auf Vorjahresniveau lag, erwirtschaftete die Nutzfahrzeugsparte einen um Einmaleffekte bereinigten operativen Gewinn von nur 51 Millionen Euro, im Jahr 2000 steuerte der Bereich noch 1,3 Milliarden Euro Gewinn zum Konzernergebnis bei. Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Jahr 493.000 Nutzfahrzeuge verkauft. Das sind etwa zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Für das laufende Jahr rechnet Konzernchef Schrempp mit einem Umsatzrückgang von sieben Prozent auf 142 Milliarden Euro. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn soll das Doppelte des Vorjahresniveaus (1,35 Milliarden Euro) deutlich übertreffen. Geplant waren mal 5,5 bis 6,5 Milliarden Euro. Problematisch sei die weiterhin schwache Autokonjunktur. Die Sanierung der US-Töchter liege dagegen im Plan. Sowohl Chrysler als auch Freightliner sollen dieses Jahr die Gewinnschwelle erreichen.
DaimlerChrysler Bilanz: Mehr Gewinn im nächsten Jahr
Was Gewinn und Umsatz angeht ist DaimlerChrysler im Jahr 2001 nicht gut gefahren und die Konzernlenker stehen auch für das laufende Jahr auf der Euphoriebremse.