Wiesbaden. Ein TEU (Twenty-foot-Equivalent-Unit) entspricht dabei einem 20-Fuß-Container mit 6,1 Meter Länge, 2,4 Meter Breite und 2,6 Meter Höhe. Gegenüber 2003 bedeutet dies, wie das Statistischen Bundesamt mitteilt, für den Hamburger Hafen einen Zuwachs von knapp 880.000 TEU oder gut 14 Prozent. An zweiter Stelle unter den deutschen Containerhäfen steht Bremerhaven mit 3,5 Millionen TEU, gefolgt von Lübeck, Duisburg und Wilhelmshaven. Den größten prozentualen Zuwachs weist mit einem Plus von knapp 33 Prozent Lübeck auf, das als einziger der fünf größten deutschen Containerhäfen an der Ostsee liegt. Im weltweiten Vergleich konnte Hamburg seine Position unter den zehn wichtigsten Containerhäfen halten. Weiterhin an der Spitze steht Hongkong mit für 2004 geschätzten 22 Millionen TEU, gefolgt von Singapur mit 21,3 Millionen TEU. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben sich im letzten Jahrzehnt gerade die asiatischen Häfen rasant entwickelt: Unter den ersten Sechs im Containerumschlag befinden sich die chinesischen Häfen Hongkong, Shanghai und Shenzen, die südkoreanischen beziehungsweise taiwanesischen Häfen Pusan (Busan) und Koahsiung sowie Singapur. Auf der siebten Position folgt Rotterdam als erster nicht-asiatischer Hafen. 1995 hatte sich mit Rotterdam und Hamburg noch zwei europäische Standorte unter den sechs größten Containerhäfen der Welt behaupten können.
Containerumschlag: Hamburger Hafen Nummer neun der Welt
Beim Containerumschlag 2004 lag der Hamburger Hafen mit über sieben Millionen TEU weltweit an neunter Stelle. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes führt Hamburg innerhalb Deutschlands weiter unangefochten.