Wiesbaden. Beim Containerumschlag 2004 lag der Hamburger Hafen, weltweit auf Platz 9, innerhalb Deutschlands führt er weiter unangefochten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden in Hamburg 2004 erstmals über sieben Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) umgeschlagen. An zweiter Stelle unter den deutschen Containerhäfen steht Bremerhaven mit 3,5 Millionen TEU, gefolgt von Lübeck, Duisburg und Wilhelmshaven. Den größten prozentualen Zuwachs weist mit einem Plus von knapp 33 Prozent Lübeck auf. Im weltweiten Vergleich konnte Hamburg seine Position unter den zehn wichtigsten Containerhäfen halten. Obwohl noch nicht für alle Häfen endgültige Ergebnisse vorliegen, kann davon ausgegangen werden, dass die Hansestadt – wie auch schon 2003 – an 9. Stelle steht. Weiterhin unangefochten an der Spitze der Rankingliste befindet sich Hongkong mit für 2004 geschätzten 22 Millionen. TEU, gefolgt von Singapur mit 21,3 Millionen TEU. Insgesamt werde laut dem Statistischen Bundesam deutlich, welche rasante Entwicklung im letzten Jahrzehnt insbesondere die asiatischen Häfen genommen haben. So liegen auf den ersten sechs Plätzen die chinesischen Häfen Hongkong, Shanghai und Shenzen, die südkoreanischen beziehungsweise taiwanesischen Häfen Pusan (Busan) und Koahsiung sowie Singapur. Erst auf der siebten Position folgt Rotterdam als erster nicht-asiatischer Hafen. (tbu)
Containerumschlag: Asiatische Häfen dominieren
Der Hamburger Hafen lag 2004 auf Rang 9 unter den zehn bedeutendsten Containerhäfen der Welt